VPN-Vergleich 2026: NordVPN, ExpressVPN, Mullvad und Proton VPN

Vier bekannte VPN-Anbieter im Überblick: Rechtsraum, Netz, Funktionen und Preise. Dazu eine Orientierung, welcher Anbieter zu welchem Bedarf passt.

Stand der Angaben: Oktober 2026

So entsteht dieser Vergleich: Er fasst öffentlich verfügbare Angaben der Anbieter und unabhängiger Testberichte zusammen. Wir haben die Dienste nicht selbst vermessen, deshalb gibt es hier keine eigenen Geschwindigkeitstests. Preise und Tarife ändern sich oft, bitte prüfe sie vor dem Kauf beim Anbieter. Die Seite enthält aktuell keine Werbung und keine Partnerlinks.

Eckdaten im Vergleich

NordVPNExpressVPNMullvadProton VPN
Rechtlicher SitzPanama (Konzern Nord Security mit Sitz in Litauen)Britische JungferninselnSchwedenSchweiz
EigentümerNord SecurityKape Technologies (seit 2021)Mullvad VPN ABProton
Server und Länderrund 9.000 Server in über 130 Ländernüber 3.000 Server in über 100 Ländernrund 570 Server in 50 Ländernüber 10.000 Server in über 100 Ländern
ProtokolleNordLynx (WireGuard-basiert), OpenVPN, IKEv2Lightway, WireGuard, OpenVPNnur WireGuard (OpenVPN seit 15.01.2026 entfernt)WireGuard, OpenVPN, Stealth
Geräte gleichzeitig1010 bis 14, je nach Tarif510 (Gratis-Tarif: 1)
Prüfungensechs unabhängige No-Logs-Audits seit 2018 (PwC, Deloitte)zahlreiche externe Audits, unter anderem KPMG, PwC, Cure53mehrere externe Sicherheitsaudits seit 2018, zuletzt 2026externe Audits, unter anderem Securitum
KontoE-Mail-AdresseE-Mail-AdresseAnonyme Kontonummer, Barzahlung möglichE-Mail oder Proton-Konto
BesonderheitenDouble VPN, Meshnet, Tracker- und Malware-Schutz in höheren Tarifen, dedizierte IP als ZusatzSehr einfache Apps, RAM-only-Server (TrustedServer), eigenes Lightway-ProtokollMultihop, offene Apps, keine Smart-TV-App, keine PortweiterleitungDauerhaft kostenloser Tarif, Secure Core (Multihop), offene Apps

Serverzahlen und Ländernennungen unterscheiden sich je nach Zählweise (physische und virtuelle Standorte) und ändern sich laufend.

Preise im Vergleich

Die folgenden Werte sind Richtpreise für den jeweils günstigsten VPN-Tarif. Nord Security und ExpressVPN nennen auf ihren internationalen Seiten US-Dollar, Mullvad Euro. In Deutschland zahlst du in Euro, die Endpreise inklusive Mehrwertsteuer können abweichen.

NordVPN (Basic)ExpressVPN (Basic)MullvadProton VPN (Plus)
Kostenloser TarifNeinNeinNeinJa, 1 Gerät, unbegrenztes Datenvolumen
Monatsaboca. 15 US-$ca. 13 bis 16 US-$5 €ca. 10 US-$
Langzeit-Angebot (2 Jahre, Schnitt pro Monat)ab ca. 3,50 US-$ (plus 3 Gratismonate)ab ca. 3 US-$ (plus 4 Gratismonate)5 € (keine Laufzeitrabatte)ab ca. 3 bis 3,50 US-$
Preis nach der Erstlaufzeitca. 139 US-$ pro Jahr (rund 11,60 US-$ pro Monat)ca. 100 US-$ pro Jahr (rund 8,30 US-$ pro Monat)unverändert 5 € pro Monatca. 84 US-$ pro Jahr (rund 7 US-$ pro Monat)
Geld-zurück-Garantie30 Tage30 Tage14 Tage (nicht bei Bar- und Kryptozahlung)30 Tage bei längeren Tarifen

Wichtig für die Rechnung: Die niedrigen Langzeitpreise gelten nur für die erste Laufzeit. Bei NordVPN, ExpressVPN und Proton VPN steigt der Preis danach merklich. Mullvad bleibt bei einem festen Preis. Zusatzpakete wie Passwort-Manager, Cloud-Speicher oder eine feste IP-Adresse kosten bei den Anbietern teils extra oder stecken in höheren Tarifen. Preise je nach Land und Aktion findest du bei den Anbietern: NordVPN, ExpressVPN, Mullvad, Proton VPN.

Die Anbieter im Kurzporträt

NordVPN

Großes Netz, viele Zusatzfunktionen und im Langzeit-Angebot günstig. Das Unternehmen lässt seine No-Logs-Zusage regelmäßig prüfen und betreibt RAM-only-Server.

ExpressVPN

Der Anbieter setzt auf einfache Bedienung und viele Standorte. Er betreibt RAM-only-Server und hat ein eigenes Protokoll (Lightway) entwickelt.

Mullvad

Der schwedische Anbieter setzt auf Datensparsamkeit: Du bekommst eine zufällige Kontonummer, ohne E-Mail oder Namen, und kannst bar per Post zahlen. Es gibt einen festen Preis, und seit Januar 2026 läuft das Netz nur noch mit WireGuard.

Proton VPN

Der Anbieter aus der Schweiz gehört zum Proton-Konzern, der auch E-Mail und Cloud-Speicher anbietet. Die Apps sind quelloffen. Als einziger der vier hat Proton VPN einen dauerhaft kostenlosen Tarif.

Welcher Anbieter passt zu wem?

Eine Rangliste mit Testsieger gibt es hier bewusst nicht. Die beste Wahl hängt davon ab, wofür du das VPN brauchst. Was ein VPN leistet und was nicht, steht im Ratgeber Was ist ein VPN?.

Worauf du beim Kauf achten solltest

Häufige Fragen

Welcher VPN-Anbieter ist am günstigsten?

Im Langzeit-Angebot liegen NordVPN, ExpressVPN und Proton VPN bei etwa 3 bis 3,50 US-Dollar pro Monat. Nach der Erstlaufzeit steigen die Preise deutlich. Mullvad kostet dauerhaft 5 Euro pro Monat ohne Rabatte. Proton VPN bietet außerdem einen kostenlosen Tarif für ein Gerät.

Gibt es ein gutes kostenloses VPN?

Von diesen vier Anbietern hat Proton VPN einen dauerhaft kostenlosen Tarif mit unbegrenztem Datenvolumen. Er gilt für ein Gerät, und die Serverauswahl ist eingeschränkt. Bei anderen kostenlosen VPNs solltest du genau prüfen, womit sie sich finanzieren.

Welcher Anbieter ist am privatesten?

Mullvad geht beim Datenschutz am weitesten: anonyme Kontonummer statt E-Mail und Barzahlung per Post. Alle vier Anbieter bewerben eine No-Logs-Richtlinie. Audits sind Momentaufnahmen und kein Dauerbeweis.

Wie oft ändern sich die Preise?

Häufig. Anbieter wechseln Aktionen, Tarifnamen und Preise mehrmals im Jahr, und sie unterscheiden sich je nach Land. Prüfe deshalb vor dem Kauf immer die aktuelle Anbieterseite und achte auf den Preis nach der Erstlaufzeit.

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