ExpressVPN im Überblick: Preise, Eigentümer und Funktionen

ExpressVPN gilt als besonders einfach zu bedienen und deckt viele Länder ab. Hier steht, wie der Dienst aufgestellt ist, was er kostet und worauf du achten solltest.

Stand der Angaben: Oktober 2026

Kurz gesagt: ExpressVPN überzeugt mit einfachen Apps, vielen Standorten und zahlreichen externen Prüfungen. Dagegen stehen höhere Verlängerungspreise und die Eigentümerstruktur mit Kape Technologies, die manche Nutzer kritisch sehen.

Hinweis zur Methode: Dieser Überblick beruht auf Angaben des Anbieters und unabhängigen Testberichten. Wir haben den Dienst nicht selbst vermessen. Preise und Tarife ändern sich oft, prüfe sie vor dem Kauf beim Anbieter. Die Seite enthält keine Werbung und keine Partnerlinks.

ExpressVPN auf einen Blick

Rechtlicher SitzBritische Jungferninseln (ExpressVPN Technologies Ltd.)
EigentümerKape Technologies (seit 2021)
Server und Länderüber 3.000 Server in über 100 Ländern, genaue Zahl nicht veröffentlicht
ProtokolleLightway, WireGuard, OpenVPN
Geräte gleichzeitig10 (Basic), 12 (Advanced), 14 (Pro)
Prüfungenzahlreiche externe Audits, unter anderem durch KPMG, PwC und Cure53
Server-TechnikRAM-only-Server (TrustedServer)
Geld-zurück-Garantie30 Tage
Kostenloser TarifNein

Preise und Tarife

ExpressVPN bietet drei Tarife: Basic, Advanced und Pro. Die Angaben der Preisübersichten schwanken, weil Aktionen laufend wechseln. Als Richtwerte (US-Dollar, Oktober 2026):

TarifMonatsabo1 Jahr (pro Monat)2 Jahre (pro Monat)Verlängerung pro Jahr
Basicca. 13 bis 16 $ca. 4 bis 5 $ca. 2,50 bis 3,50 $ plus 4 Gratismonateca. 99,95 $
Advancedca. 14 bis 17 $ca. 5 bis 6 $ca. 3 bis 4,50 $ca. 119,95 $
Proca. 20 bis 23 $ca. 7 bis 9 $ca. 5,50 bis 7,50 $ca. 199,95 $

Advanced ergänzt Zusatzdienste wie einen Passwort-Manager und Identitätsüberwachung, Pro bietet unter anderem eine dedizierte IP-Adresse. Bei Basic und Advanced ist die dedizierte IP eine kostenpflichtige Option. Bei den Preisen der Langzeitlaufzeit gilt wie bei anderen Anbietern: Sie gelten nur für die erste Laufzeit. Details im VPN-Vergleich.

Datenschutz, Sitz und Eigentümer

Die Britischen Jungferninseln haben keine Pflicht zur Vorratsdatenspeicherung für VPN-Anbieter und gehören keinem der großen Geheimdienstbündnisse an. ExpressVPN betreibt RAM-only-Server und hat seine Technik und Richtlinien mehrfach extern prüfen lassen, unter anderem durch KPMG und PwC.

Zu beachten ist der Eigentümer: Kape Technologies kaufte ExpressVPN 2021, das Mutterunternehmen war früher im Adware-Geschäft tätig und ist seit 2023 nicht mehr börsennotiert. ExpressVPN erklärte, getrennt zu arbeiten. Ob dir das reicht, musst du selbst abwägen.

Funktionen

Stärken und Schwächen

Stärken

Schwächen

Für wen ist ExpressVPN geeignet?

ExpressVPN passt, wenn du möglichst wenig konfigurieren willst, viele Geräte nutzt oder oft reist. Wenn dir ein fester Preis wichtig ist, lohnt der Blick auf Mullvad, für ein großes Netz und mehr Extras auf NordVPN. Eine Gegenüberstellung findest du im VPN-Vergleich.

Häufige Fragen

Wem gehört ExpressVPN?

ExpressVPN gehört seit 2021 zu Kape Technologies. Der Anbieter betont, eigenständig zu arbeiten und seine eigene Infrastruktur und Datenschutzrichtlinie zu behalten. Der rechtliche Sitz liegt auf den Britischen Jungferninseln.

Wie viele Geräte erlaubt ExpressVPN?

Das hängt vom Tarif ab: 10 Geräte bei Basic, 12 bei Advanced und 14 bei Pro.

Wird ExpressVPN nach der Erstlaufzeit teurer?

Ja. Mehrere Preisübersichten nennen für die Verlängerung ungefähr 99,95 US-Dollar pro Jahr beim Basic-Tarif, rund 119,95 beim Advanced- und rund 199,95 beim Pro-Tarif. Prüfe die aktuellen Werte vor dem Kauf.

Veröffentlicht ExpressVPN die Zahl seiner Server?

Nach vorliegenden Berichten nicht genau. Genannt werden über 3.000 Server in über 100 Ländern, je nach Quelle bis zu 113 Ländern.

Weiterlesen